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Für ihr neues Label LPJ sammelt die renommierte Designerin Hedwig Bouley wertvolle Textilreste und fertigt daraus edel-avantgardistische Entwürfe mit höchstem Anspruch an Ästhetik und Fertigung. Nicht nur die Wiederverwertung ist das Ziel, sondern auch die Entwicklung eines individuellen, unverwechselbaren Designerstücks.

Bouley verbindet mit dem Projekt LPJ zwei Welten: High Upcycling Fashion und Interior-Design.

 

Hedwig Bouley, die seit mehr als 30 Jahren für bekannte deutsche Fashionmarken wie René Lezard, Strenesse oder Marc O’Polo arbeitet, rief LPJ 2014 ins Leben.

www.hedwig-bouley-design.com 

 

Mit ihrem eigenen Label LPJ möchte die Modeexpertin einen wegweisenden Schritt in eine neue, nachhaltigere Ausrichtung der Textilindustrie gehen. Sie möchte zeigen, dass es machbar ist, Verantwortung zu übernehmen und Ressourcen wertzuschätzen - und dies auf einem hohen Designniveau.

Der Name LPJ steht für die Vornamen ihrer drei Kinder: Lisa, Paul und Joseph.

 

Ob Seide, Kaschmir oder Leinen – Unmengen solcher und anderer feinster Garne werden Saison für Saison entsorgt. Bei diesem luxuriösen Abfall handelt es sich um sogenannte ’Laschen’: Stoff- und Strickmuster, die Modehersteller von ihren Stofffabrikanten erhalten. Allein in Deutschland wandern jedes Jahr 240.000 Laschen nach Abschluss der Saisonen in den Müll. Viele bekannte deutsche Modeunternehmen, wie beispielsweise Marco O’Polo, Frauenschuh oder Riani, unterstützen bereits die Idee und Arbeit von LPJ und liefern regelmäßig ausrangierte Laschen in Bouleys Design-Headquarter in Aschau am Chiemsee.

Für LPJ sind diese Reste der Rohstoff neuer Designideen.